Bukarest: Die rumänischen Behörden haben im Kampf gegen den Menschenhandel erhebliche Fortschritte gemacht
Die rumänischen Behörden haben wichtige Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels ergriffen, es sind jedoch größere Anstrengungen erforderlich, um schutzbedürftige Gruppen vor den mit dem Menschenhandel verbundenen Risiken zu schützen, Opfer zu identifizieren und zu unterstützen und Menschenhändler zu bestrafen: Dies sind einige der Schlussfolgerungen eines neuen Berichts, der heute von der Expertengruppe des Europarates zur Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) veröffentlicht wurde.
In dem Bericht bewertet GRETA die Maßnahmen, die Rumänien seit 2021 ergriffen hat, um zu verhindern, dass schutzbedürftige Menschen Opfer von Menschenhandel werden, Opfer zu identifizieren und zu unterstützen und Menschenhändler zu bestrafen. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie Menschenhändler Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) nutzen, um ihre Opfer zu finden und auszubeuten, und wie Strafverfolgungsbehörden diese technologischen Instrumente zur Bekämpfung des Menschenhandels einsetzen. (weiter)
Die Expertengruppe zur Bekämpfung des Menschenhandels (GRETA) ist ein unabhängiges Gremium, das bewertet, wie Länder das Übereinkommen des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels umsetzen. Die 46 Mitgliedstaaten des Europarates sind an die Konvention gebunden, ebenso wie die Nichtmitgliedstaaten Weißrussland und Israel.
Vollständiger Bericht (ES)
Rumänien und GRETA (ES)
GRETA (ES)