Eine Einkommensteuerreform könnte die Geburtenrate in Deutschland steigern

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20.03.2026 08:30 Einkommensteuerreform könnte Geburtenrate in Deutschland steigern

Eine Änderung der Finanzpolitik könnte zu einer höheren Geburtenrate in Deutschland führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die als Diskussionspapier von der ROCKWOOL Foundation Berlin (RFBerlin) veröffentlicht wurde. „Die Geburtenrate könnte um 5,7 Prozent höher sein, wenn die deutsche Eheteilungspolitik abgeschafft würde und Steuervorteile daher nicht mehr an Heiratsurkunden, sondern an Kinder geknüpft würden“, sagt Hanna Wang, Projektleiterin bei RFBerlin und Professorin an der Autonomen Universität Barcelona.

Darüber hinaus soll der Steuerfreibetrag für Kinder etwa verdoppelt werden. „In einem solchen Paket müsste auch das maximale Elterngeld verdoppelt werden“, sagt Wang. „Die Kinderbetreuungskosten müssten um knapp 10 Prozent gesenkt werden. Auch das Kindergeld müsste deutlich erhöht werden.“ Die Studie schlägt außerdem vor, einige Sozialleistungen zu kürzen, um die Kosten für den Staat neutral zu halten. Wang schlägt beispielsweise vor, das Elterngeld von 66 Prozent des Lohns auf 57 Prozent zu senken.

Wissenschaftliche Kontakte: Originalveröffentlichung:

Essay: „Fruchtbarkeits- und Familienurlaubspolitik in Deutschland: optimale Politikgestaltung in einem dynamischen Rahmen“ von Hanna Wang, in: RFBerlin Discussion Papers Nr. 29/2026Veröffentlicht hier: URL

Weitere Informationen:

https://RFBerlin Research Insight: URL

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Merkmale dieser Pressemitteilung: Journalisten, Wissenschaftler, alleGesellschaft, Politik, VolkswirtschaftForschungsergebnisseEnglisch

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