Debakel für die sozialistische Jugend: Die Erbschaftssteuer-Initiative scheitert eindeutig

Debakel für die sozialistische Jugend: Die Erbschaftssteuer-Initiative scheitert eindeutig

Erbschaftssteuer oder Erbschaftssteuer? Die Juso, hier die Präsidentin Mirjam Hostetmann, richtet ihre Initiative an die reichsten Familien der Schweiz. Keystone/Philipp Schmidli

Die Erbschaftssteuer-Initiative geht buchstäblich an der Wahlurne unter. Mit 78 Prozent der Stimmen fiel das Nein sogar deutlicher aus als erwartet.

Dieser Inhalt wurde am 30. November 2025 um 12:01 Uhr veröffentlicht

Die Erbschaftssteuerinitiative der Sozialistischen Jugend (Juso) ist eindeutig gescheitert. Alle Kantone und über 78 Prozent der Wähler lehnten die Vorlage ab.

In Steuerfragen bleibt es also beim Status quo: Der Bund erhebt in der Schweiz weiterhin keine Erbschaftssteuern. Dies tun nur die Kantone. Mit Ausnahme von drei Kantonen sind jedoch alle direkten Nachkommen von der Erbschaftssteuer befreit.

Hier haben wir zusammengestellt, wie das Steuermosaik in der Schweiz aussieht:

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Erbschaftssteuer: Wo steht die Schweiz im internationalen Vergleich?

Dieser Inhalt wurde am 4. November 2025 veröffentlicht. Die Juso-Initiative konzentriert sich auf die Erbschaftssteuer. Doch weltweit verliert diese Steuer an Bedeutung.

Mehr Erbschaftssteuern: Wo steht die Schweiz im internationalen Vergleich?

Mit ihrer Initiative forderte die Sozialistische Jugend Steuern auf Bundesebene. Erbschaften über 50 Millionen Franken hätten mit 50 Prozent besteuert werden müssen. Der Erlös wäre dem Klimaschutz zugute gekommen.

Rund 300 Häuser wären stark betroffen

Von dem Vorschlag wären rund 2500 Haushalte in der Schweiz betroffen. Davon verfügen 300 Haushalte über ein Vermögen von mehr als 100 Millionen Franken; Für diese Gruppe hätte die Steuer die größten Auswirkungen gehabt.

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Die Reaktionen auf das Nein zur Erbschaftssteuerinitiative

Dieser Inhalt wurde am 30. November 2025 veröffentlicht. Swissinfo hat beide Seiten gefragt, was das eindeutige Abstimmungsergebnis bedeutet.

Weitere Reaktionen auf das Nein zur Erbschaftssteuerinitiative

Befürworter hatten argumentiert, dass Superreiche mit ihrem Lebensstil die Umwelt unverhältnismäßig belasten und dafür bezahlen müssten.

Gegner hatten gewarnt, dass wichtige Mitwirkende ausgeschlossen würden. Zudem sind in der Schweiz oft Vermögenswerte in Unternehmen gebunden, Erben müssten Anteile an den Unternehmen verkaufen und würden die Kontrolle über die Unternehmen verlieren.

Offensichtlich wurden diese beiden Argumente von denjenigen, die das Wahlrecht haben, in größerem Umfang gehört.

Lesen Sie hier, was das Modell für den Ruf der Schweiz bedeutet:

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Menschen vor einem Privatjet in den Schweizer Alpen

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Nach der Ablehnung der Erbschaftssteuerinitiative: Wie groß ist der Schaden für die „Steueroase Schweiz“?

Dieser Inhalt wurde am 30. November 2025 veröffentlicht. Die Schweiz lehnt eine Erbschaftssteuer für Superreiche klar ab. Was das für Ihr Image und Ihre finanzielle Zukunft bedeutet.

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